Bei der Verwaltung mobiler Geräte in Spitälern sehen sich IT-Verantwortliche – wie in den meisten Unternehmen auch – mit der Frage konfrontiert, wie mit der Nutzung privater Handys umgegangen werden soll. Damit Nutzer nicht unsichere Apps verwenden, müssen ihre Geräte mit einem bestmöglichen Anwendererlebnis ins Mobile Device Management eingebunden werden.

IT-Verantwortliche in Spitälern sehen sich einer Vielzahl von Herausforderungen ausgesetzt. Steigender Kostendruck und immer höhere Anforderungen an Effizienzsteigerungen müssen in Einklang mit der Patientendatensicherheit gebracht werden. Hinzu kommt, dass die Vorschriften des im April 2017 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier strengere Auflagen an den Umgang mit sensiblen, besonders schützenswerten Patientendaten stellen. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb auch in den meisten Spitälern die Nutzung privater Smartphones oder Tablets verboten.

Private Gerätenutzung ist Realität
Dennoch werden auch in Spitälern private Geräte genutzt. Fachpersonal verwendet seine eigenen Handys beispielsweise, um Patientendaten mit anderen Kollegen zwecks Diagnosestellung zu teilen. Dabei werden Tools wie Dropbox oder andere unsichere Apps verwendet. Das aber ist nicht im Einklang mit der Sicherheit der Spital-IT und Patienteninformationen. Sei es, weil sich Nutzer der Gefahr durch Ransomware und anderer Sicherheitsprobleme gar nicht bewusst sind, sei es, weil ihnen schlicht kein anderes Werkzeug zur Verfügung steht. Das ist ganz einfach deshalb so, weil der Use Case für die Nutzung privater Geräte gar nicht vorgesehen ist. Dazu kommt, dass BYOD (Bring your own Device) wegen der entstehenden Sicherheitsrisiken eine der grossen Herausforderungen darstellt, mit denen sich auch CIOs in Spitälern konfrontiert sehen.

Zum Artikel

Fachartikel zum Thema CIOs in Spitälern müssen sich BYOD stellen, erschienen in „IT for Health“ 3/2018

 

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