Die Digitalisierung der Arbeitswelt mit Tablets und Smartphones durchdringt mittlerweile auch die Baustelle, wo sich Arbeitsabläufe optimieren lassen. Denn gerade hier ist die schnelle Verfügbarkeit der richtigen Informationen oftmals geschäftskritisch – und zwar auf den Ebenen Unternehmensspitze, Bauleiter und Polier gleichermassen. Allein die Suche etwa nach der aktuellen Version eines Plans oder dringend notwendige Korrekturen, wenn noch auf Basis veralteter Informationen gearbeitet wurde, verursachen unnötige Zeitverluste und Zusatzkosten. Dabei liegen Baupläne, Formulare und Checklisten allesamt in digitaler Form vor.

Sie lassen sich nach genau definierten Zugriffsrechten über ein zentrales System verwalten und von allen Beteiligten jederzeit nutzen oder bearbeiten. Das vereinfacht nicht nur die Kommunikation, sondern spart Zeit sowie Kosten und sorgt insgesamt für eine bessere Zusammenarbeit im Team.

Mobiles Arbeiten
Im Zuge der aktuellen Entwicklungen ist nun zwar in der Baubranche das Bewusstsein für die Möglichkeiten gewachsen, welche die Digitalisierung bietet. Dennoch setzen sich einige Trends nur langsam durch. So werden die Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz durch vernetztes und mobiles Arbeiten zwar erkannt, aber vielerorts nur in Teilen umgesetzt. Dabei können mobile Endgeräte zum Beispiel zur Erstellung des Aufmasses, zum Erfassen von Nachträgen oder zur Abnahme benutzt werden. Aber auch bei kaufmännischen Abläufen wie der Erfassung von Arbeitsstunden helfen mobile Arbeitsmittel. So werden durch manuelle Abläufe verursachte Doppelerfassungen vermieden, die oft fehleranfällig sowie zeitintensiv sind und unnötige Kosten produzieren. Ferner können auf der Baustelle alle Erfassungs- und Prüfprozesse beschleunigt und weniger fehleranfällig gestaltet werden. Aber selbst im digitalisierten Management von Geräten und Material schlummert Potenzial. Die folgenden Beispiele sollen veranschaulichen, wie Smartphones und Tablets Bauleiter und Poliere in der Praxis entlasten können.

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Fachartikel zum Thema Digitalisierte Baustelle, erschienen in „nicht nur beilage“ 2/2018

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