Sichere Alternativen zu riskanten Apps wie Whatsapp, Dropbox und Co.

Bei der Verwaltung mobiler Geräte sehen sich IT-Verantwortliche mit der Frage konfrontiert, wie mit der Nutzung privater Apps und privater Handys umgegangen werden soll. Um zu vermeiden, dass unsichere Apps zum Teilen von Unternehmensdaten verwendet werden, müssen die Geräte mit einem bestmöglichen Anwendererlebnis ins Mobile Device Management eingebunden werden.

Mittlerweile werden bekanntlich in einer Mehrheit der Unternehmen neben geschäftlichen Smartphones auch private Geräte genutzt. Ausser den gängigen Apps für E-Mail, Kalender oder Unternehmens-Apps für den Zugriff auf Intranets oder Unternehmens- ERPs verwenden aber viele Mitarbeitende ihre Handys auch, um Dokumente mit Arbeitskollegen, Geschäftspartner oder Kunden zu teilen. Dabei benutzen sie leider häufig auch unsichere Werkzeuge wie Dropbox oder Whatsapp. Sie tun dies meistens ganz einfach aus Gewohnheit, weil solche Tools im privaten Umfeld zu den meistgenutzten gehören. Dass die Anwender dabei beim Teilen von vertraulichen Informationen grosse Sicherheitsrisiken eingehen, sind sie sich in den seltensten Fällen wirklich bewusst.

Bewusstsein für Risiken fehlt
Oftmals steht ihnen aber schlicht kein anderes Werkzeug zur Verfügung, und die Nutzung privater Apps ist gar nicht vorgesehen. Sie steht nämlich selten mit den jeweiligen Sicherheitsvorschriften im Einklang. Denn die Verwendung unsicherer Apps kann insbesondere bei unternehmenskritischen Dokumenten nicht im Sinne des Managements sein; sei es, weil es sich hier um Informationen zu geistigem Eigentum oder um andere, einem eingeschränkten Benutzerkreis anvertraute Inhalte handelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Bring your own Device (BYOD) aufgrund der entstehenden Sicherheitsrisiken nicht erlaubt ist. Denn die erwähnten für private Zwecke durchaus nützlichen Apps können auch auf Geschäftshandys und -Tablets heruntergeladen werden. Die grosse Herausforderung stellt also nicht die Herkunft des Geräts, sondern die Vermeidung der Nutzung unerwünschter Anwendungen dar.

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Erschienen in Cybersecurity-Special 2019 / April, 2019, www.netzwoche.ch

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